Intercrosse begeistert bei den Sportkulturen

Der Kalender der Deutschen Intercrosse könnte kaum voller gepackt sein, als am vergangenen Wochenende. Neben dem Liga-Finale und Mix-Turnier in Bielefeld standen nämlich auch noch die Sportkulturen Ruhr in Duisburg auf dem Programm. Letztgenannte Veranstaltung kann man dann auch unter der Rubrik „voller Erfolg“ verbuchen.

Die Sportkulturen Ruhr fanden im Rahmen von Ruhr.2010 statt, zeitgleich mit dem Abschluss der Ruhrolympiade und dem Kanu World Cup auf der Duisburger Regattabahn. Auf dem Gelände der Sportstätten Wedau tummelten sich bei herrlichem Sommerwetter an beiden Tagen viele kulturell und sportlich interessierte Familien, Paare und Einzelpersonen. Der Stand des Intercrosse Verband Deutschland e.V. wurde betreut von Spielern der Vereine aus Essen, Langenberg und Ratingen.  „Ich war zuerst etwas unsicher, ob man die Leute so einfach begeistern kann unseren Sport auszuprobieren.  Aber es ist wirklich sehr einfach. Die Leute sind offen und interessiert“ berichtet Tim Hammann, Torwart der Langenberger Panther und fleißiger Helfer vor Ort.  Der Stand der Intercrosser wurden zeitweise so stark frequentiert, dass die Helfer Mühe hatten, allen Interessenten gerecht zu werden. Die Besucher der Sportkulturen blieben oft bis zu mehreren Stunden und legten die Sticks nicht mehr aus der Hand. Viele Duisburger und Gäste aus dem Umland erkundigten sich zudem nach Trainingsmöglichkeiten in der Nähe, so dass die Teams, die den Stand betreuten, nun mit Zuwachs rechnen dürfen.

 

 

Auch das Medieninteresse an der noch unbekannten Sportart Intercrosse war überraschend hoch. Bereits am Samstagvormittag kündigte der WDR an, ein Live-Interview machen zu wollen. Verbandspräsident Lars Kaiser hatte dann gegen 15:00 Uhr für gute zwei Minuten die Möglichkeit NRW-weit Intercrosse bekannt zu machen. „Das Live-Interview war eine neue Erfahrung für mich und ich war schon sehr nervös. Aber es hat wohl gut funktioniert. Knapp eine Dreiviertelstunde später kam jemand zu uns, der das Interview gehört hat und danach unbedingt Intercrosse selber ausprobieren wollte“, berichtet der Verbandspräsident, der das ganze Wochenende vor Ort war.Für die Sportart Intercrosse und den Intercrosse Verband Deutschland war es ein durchweg gelungenes Wochenende, welches nur den Auftakt zu verstärkter Eigenwerbung und Promotion in Zukunft bedeuten kann.

Dieser Artikel wurde am 10. Juni 2010 veröffentlicht.
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