Intercrosse-Highlight im Westerwald

Das diesjährige Intercrosse-Mixed-Turnier des CVJM Bad Marienberg wurde zu einem echten Höhepunkt in der Szene.

Am Sonntag dem 4. März…trafen sich in Bad Marienberg 82 Spielerinnen und Spieler im Alter von 11 bis 40 Jahren, darunter erfahrene Nationalspieler, sowie Spieler aus ständig trainierenden Mannschaften, Gelegenheitsspieler und Anfänger.

Die Herkunftsorte waren weit verstreut: Pirna in Sachsen (mit 500 km die größte Entfernung), aus der Uni Trier (längste Fahrt: mit Bus und Bahn 5 Stunden), aus Bielefeld, Essen, Ratingen, Langenberg bei Velbert und Dachsenhausen bei Bad Ems, sowie etliche aus der näheren Umgebung von Bad Marienberg: darunter 18 aus der Intercrosse-Gruppe des CVJM Bad Marienberg.

Der gemeinsame Tag begann mit einigen Gedanken über die Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen. Moritz Hollmann ermutigte dazu, die eigene Originalität zu leben. Nachfolgend im Turnier zeigte sich diese Originalität schon in der Spielweise der einzelnen, was das Spielen, wie das Zusehen besonders reizvoll machte.

Einander kennen lernen gehörte zum Programm des Spieltages, denn alle Spieler wurden wie immer je einander zugelost. In diesem Jahr bildeten sich so 10 Mannschaften. Einzig neu war, dass zu Anfang der Verlosung je eine erfahrene Spielerin, bzw. ein Spieler pro Mannschaft gesetzt wurde. Diese 10 übernahmen die Aufgabe der Mannschaftsführung.
Von Anfang an war die Spannung wieder groß, zu welcher Mannschaft man gehören würde; und immer wieder gab es ein großes Hallo.

Auf Grund der zahlreichen Mannschaften fanden die Spiele in zwei Hallen statt. Dass die Mannschaften dazu immer mal wieder die Halle wechselten, war gewollt und gehörte für alle dazu. Im Laufe der Vorrunde absolvierte jede Mannschaft so 4 Spiele. Die 5 Finalspiele fanden dann nachmittags bis in den frühen Abend statt.

Sie waren ebenfalls richtig spannend und von hohem Niveau: Die Spiele um den 5. und den 7. Platz wurden durch Penalty – Schießen entschieden. In diesen Minuten kochte die Stimmung geradezu, als auf der Tribüne annähernd 70 Sticks im Rhythmus stampften und Schlachtrufe dazu durch die Halle tönten.

In mehrerlei Hinsicht ist dieses Turnier etwas Besonderes geworden:
Nicht nur, weil so viele Spielerinnen und Spieler teilgenommen haben, sondern … weil es ein so Gutes Miteinander geworden ist … weil sich so viele Teilnehmer eingebracht haben, so dass die Organisation und der enge Zeitplan eingehalten werden konnte … weil die Könner ihre Erfahrung weitergegeben und damit viel Begeisterung bei den Anfängern geweckt haben … weil nicht zuletzt auch das Essen so überragend und reichlich war … weil die Fairness in den Spielen so greifbar wurde … weil es einfach schön war in dieser Bandbreite von Alter, Spielerfahrung, Körpergröße, Fitness und Herkunft den Tag zu erleben und die gemeinsame Passion auszuüben: Intercrosse, für uns alle der wohl schönste Fun-Sport.

Zum Schluss ein dickes Dankeschön an alle helfenden Hände:

… Alex, Anni, Franzi, Kiki, Kurzer, Lars, Manuel, Mo, Sven und Thomas
für die Führung der Mannschaften.
… Manuel für die Turnierleitung
… Klaudia, Jenny, Tabea für viel Organisatorisches von Hallenleitung bis Urkunden etc.
… Anke und Ute für hervorragende Küche
… unsere Kuchen- und Salatstifter – es war wirklich lecker
… den L.A. Panthers für Tore und Goalieschutz
… unseren Interim-Mannschafts-Fotografen aus Langenberg
… unsere Mannschaft, beim Hin- und Herräumen … und …
… alle die noch nicht genannt wurden und doch mit angepackt haben.

Es war super mit euch und auch dank euch super!

Moritz Hollmann (Hauptorganisator des Turniers und Spieler des CVJM Bad Marienberg)

Dieser Artikel wurde am 13. März 2012 veröffentlicht.
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