4. Ligaspieltag im Westerwald

Am 30. März machte die Liga Halt im Westerwald. Der 4. Spieltag in Bad Marienberg stand auf dem Programm, einen Tag vor dem traditionellen Mix-Turnier.

Dautphe – LA Panthers || 15:03
Im ersten Spiel des Tages trafen der CVJM Dautphe und Serienmeister LA Panthers aufeinander. In einer Partie, in der der Sieg der Panthers aus Langenberg nie gefährdet war, konnten die Dautpher den Trend ihrer letzten Partien fortsetzen. Auch wenn sie den Langenbergern nicht dauerhaft gefährlich werden konnten, zeigten sie gute Spielzüge und einen guten Zusammenhalt. Wie schon die vergangenen Spieltage in dieser Saison wurde die Mannschaft wieder von zwei Essener Spielern unterstützt, die zusammen mit der Stammmannschaft gut harmonierten und wichtige Akzente setzen konnten.

Auf Langenberger Seite fand eine Mischung aus altebewährten sowie jungen Spielern immer wieder ihren Meister im Torwart der Dautpher. Diese nicht optimale Chancenverwertung sorgte zwar nicht für ein knappes Spiel, sollte den Spielerinnen und Spielern der Panthers aber eine Hausaufgabe für die letzten Spiele der Saison geben.

Somit kann sich Dautphe um viel Erfahrung und die Panthers um 3 Punkte reicher schätzen.

Hösel – Pirna || 04:20
Auch das zweite Spiel des Tages sollte eine klare Sache werden. Die Lions aus Pirna machten hier schon im ersten Viertel alles klar und verwandelten ihre Chancen gnadenlos. Auch im zweiten Viertel konnten die Red Deers dem Ansturm der Sachsen nicht viel entgegensetzen und lagen nach 24 Spielminuten 16:1 hinten. Im weiteren Spielverlauf veränderte sich jedoch das Kräfteverhältnis. Der Liganeuling aus Hösel konnte selbst Tore erzielen und einen größeren Rückstand verhindern. In den letzten beiden Vierteln lauteten die Ergebnisse nur noch 2:3 und 1:1 aus Höseler Sicht.

Auch wenn der Sieg der Lions zur Halbzeit quasi feststand, zeigt diese Leistung doch, dass mit den Red Deers in Zukunft zu rechnen sein wird. Mit einem 4:20, das auf dem Papier schlechter aussieht, als es das Spiel zeigte, kann man sehr sicher zufrieden sein.

Die Lions fuhren einen weiteren wichtigen Sieg im Kampf um die Meisterschaft ein.

Bad Marienberg – LA Panthers || 12:20
Die nächste Partie des Spieltags versprach spannender zu werden als die ersten beiden Spiele des Tages, als der Serienmeister aus Langenberg gegen die West Wood Wolves des CVJM Bad Marienberg antraten.

Beide Teams gaben ihren Nachwuchsspielern während des gesamten Spiels eine Chance und so wurde es ein Treffen auf Augenhöhe. Die Panthers konnten sich zum Ende des ersten Viertels mit 5:2 absetzen. Dieser Vorsprung wurde von den Wolves zwar wieder eingeholt, doch die Langenberger konnten mit einer guten Chancenverwertung nochmal eine Schippe drauflegen und führten zur Pause mit 11:7.

Im weiteren Verlauf konnten sich beide Teams mit sehenswertem Zusammenspiel immer wieder Chancen erarbeiten, doch beide Teams scheiterten häufig am gegnerischen Torwart. Zum Ende des Spiels konnten die Panthers vor dem Tor nochmal aufdrehen und gewannen letztlich verdient mit 20:12. Die West Wood Wolves müssen sich jedoch nicht verstecken, hielten sie doch gut dagegen.

Die LA Panthers nehmen also alle möglichen sechs Punkte des Spieltags mit nach Hause und sitzen weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Pirna – Dautphe || 26:10
Im vierten Spiel des Tages standen sich die Pirna Lions und der CVJM Dautphe gegenüber. Wie in ihrem ersten Spiel versuchten die Pirna Lions möglichst früh im Spiel alles klar zu machen. Sie gewannen die ersten beiden Viertel mit 6:2 und 8:2 und hatten somit einen komfortablen Vorsprung zur Pause. Die wie gewohnt schnelle, offensive Spielweise der Sachsen machte den Dautphern immer wieder zu schaffen.

Auch nach der Pause nahmen die Lions nicht den Fuß vom Gaspedal und erspielten sich viele Chancen. Jedoch konnten die Dautpher selbst immer wieder zum Torerfolg kommen. Eine große Hilfe hierbei waren sicherlich die beiden Essener Leihspieler, die jeweils selbst zwei Tore beisteuerten. Im letzten Viertel ließen beide Teams es etwas ruhiger angehen, womit am Ende von 48 Spielminuten ein 26:10 für die Pirna Lions heraussprang.

Somit war es auch für die Lions aus Pirna ein erfolgreicher Sechs-Punkte-Spieltag. Der CVJM Daupthe kann auf den Leistungen des Spiels aufbauen und für das Rückduell gegen die Hösel Red Deers Zuversicht tanken.

Hösel – Bad Marienberg || 17:20
Im letzten Spiel des Tages standen sich der Gastgeber West Wood Wolves und der Liganeuling Hösel Red Deers gegenüber. Entgegen den Erwartungen konnten sich die Höseler im ersten Viertel einen 6:4 Vorsprung herausspielen. Durch fahrige Ballverluste auf Seiten der Wolves und Ausnutzen von Chancen der Red Deers konnten die Höseler sich den Vorsprung herausspielen und ihn auch zur Pause mit 11:9 halten. Nach der Pause kam langsam die Erfahrung der Badestädter zum Tragen. Die Verteidigung wurde besser und die Red Deers bekamen auch immer mehr Probleme, die Wolves von ihrem eigenen Tor fernzuhalten.

Nach dem dritten Viertel stand es 14:15 aus Sicht der Red Deers. Es war also angerichtet für spannende letzte 12 Minuten. Hier konnten die Wolves erst in den letzten Minuten durch zwei Tore den Sack wirklich zumachen, womit das Spiel 20:17 zugunsten der Bad Marienberger endete. Auch wenn das Spiel kanpp verloren ging, konnten die Hösel Red Deers zeigen, dass sie in ihrer ersten Ligasaison schon viel gelernt haben.

Für Hösel standen also zwei Niederlagen auf dem Konto für diesen Spieltag, jedoch konnte man gehobenen Hauptes die Halle verlassen. Die West Wood Wolves konnten einen weiteren Schritt in Richtung Nachwuchsförderung gehen und ein knappes Spiel gerade so gewinnen. Damit behielt man immerhin drei Punkte im Westerwald.

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Artikel: Manuel Hollmann (Bad Marienberg)
Foto (Archiv): Tibor Jasper

Dieser Artikel wurde am 12. Mai 2019 veröffentlicht.
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