Geschichte

Intercrosse entstand aus dem amerikanischen Lacrosse.
Die Wurzeln dieser Sportart liegen weit zurück in der Geschichte: Indianer in Nordamerika und Kanada erfanden die Urform des Lacrosse mit dem Namen „Baggataway“. Damals standen noch hunderte Männer gleichzeitig auf dem Feld und ein Spiel konnte über mehrere Tage andauern. Es diente zum einen als spirituelle Erfahrung, zum anderen aber auch wegen der enormen Brutalität als Kriegsvorbereitung.

Die moderne Form des Lacrosse entwickelte sich ca. 1856 in Kanada, wo der erste offizielle Verein gegründet wurde.

Heutzutage ist Lacrosse eine beliebte Sportart in den USA, wird an Highschools und Colleges gespielt und die Ligaspiele füllen ganze Stadien.

In den 1980er Jahren entstand die körperlose Variante Intercrosse in Europa, welche erstmals in Frankreich praktiziert wurde. Der nächste große Schritt war die Gründung des Intercrosse Weltverbandes FIIC im Jahre 1985.

Mittlerweile ist Intercrosse in der ganzen Welt, besonders stark in Europa, verbreitet.

Regelmäßig richtet der Weltverband (FIIC) den World Cup (Weltmeisterschaften) und die World Games aus. Letztere sind durch ihre besondere Teambildung einzigartig: Einzelspieler aus aller Welt werden zu Turnierbeginn in Mannschaften gelost. Außerdem steht der Spaß am Spiel und der Kontakt zu anderen Intercrossern im Vordergrund.