Regeln

Eine Mannschaft besteht aus maximal 12 Feldspielern und zwei Torleuten. Auf dem Spielfeld befinden sich pro Team vier Feldspieler und ein Torwart. Es spielen jeweils zwei Mannschaften direkt gegeneinander.

Das Feld ist 40m lang und 20m breit, was einem Handballfeld entspricht und damit in vielen Sporthallen einfach umzusetzen ist. Ein Spiel dauert vier mal 12 Minuten, dabei gibt es nach dem ersten und dritten Viertel eine zweiminütige Pause; die Halbzeitpause dauert fünf Minuten. Zusätzlich dürfen die Mannschaften pro Halbzeit zwei Auszeiten zu je einer Minute nehmen.

Zwei Schiedsrichter leiten das Spiel und werden zusätzlich von 2 Assistenten unterstützt, die die Tore verwalten und die Zeit stoppen.

Während eines Spiels darf fließend gewechselt werden, die Anzahl und Reihenfolge der Wechsel steht den Mannschaften frei.

 

Die wichtigsten Regeln im Überblick

  • Kein Kontakt zwischen Körper/Körper und Körper/Stick.
  • Der Ball darf nur mit dem Stick geführt werden. Er darf weder geschlagen noch mit dem Körper geführt werden.
  • Ein Spieler darf den Ball nur maximal 5 Sekunden im Korb halten.
  • Der Ball führende Spieler darf nur rennen oder stehen (Sternschritt). Gehen ist untersagt.
  • Fällt der Ball auf den Boden, hat man die Möglichkeit ihn mit dem Stick aufzunehmen oder ihn zu covern. Dazu bedeckt man den Ball mit dem Kopf des Sticks. Danach wird der Ball von außen ins Spiel gebracht bzw. in der eigenen Hälfte von der gleichen Stelle weiter gespielt.
  • Beim Laufen muss der Stick mit beiden Händen gehalten werden. Fangen, werfen und covern ist mit einer Hand gestattet.
  • Wenn ein Ball im „Aus“ landet, kann der Spieler, der den Ball zurück ins Spiel bringt, entweder mit dem Ball einlaufen oder einen Pass von der Seitenlinie spielen. Auch hier gilt wieder die 5-Sekunden- Regel.
  • Vor den beiden Toren ist ein Halbkreis mit dem Radius 2,75m. Dieser darf von den Angreifern nicht betreten werden. In diesem Kreis ist es dem Torhüter erlaubt, den Ball mit seinem Körper abzuwehren und den Ball mit der Hand zu führen.
  • Bei der Verteidigung ist auf strikte Manndeckung zu achten. Jeder Verteidiger muss einem Angreifer zugeordnet sein. Zonendeckung oder „Doppeln“ von Angreifern ist untersagt.
  • Da der Verteidiger den Angreifer nicht attackieren darf, muss er versuchen, seine Lauf- und Passwege geschickt einzuschränken, Pässe des Gegners abzufangen und freie Bälle schnell zu sichern.
  • Ein Angriff muss nach 30 Sekunden abgeschlossen werden. Wird ein Abpraller vom Torwart aufgenommen startet die Zeit neu.

>> Das komplette Regelwerk steht Ihnen im Downloadbereich zur Verfügung

Abwandlung für kleinere Hallen

Ist die Halle wesentlich kleiner als die vorgegebene Größe von 40×20 Metern sollte ein spezielles
Regelwerk angewendet werden:

  • Gespielt wird mit 3 anstatt 4 Feldspielern.
  • Vor dem Torschuss muss ein Spieler den Ball durch einen Pass in der gegnerischen Hälfte erhalten.
  • 3 anstatt 5 Sekunden Ballbesitz.
  • 20 anstatt 30 Sekunden Angriffszeit.

 

Schiedsrichterwesen des IVD

Mit dem Schiedsrichterlehrgang vom 03. März 2012 in Bad Marienberg hat der Intercrosse Verband Deutschland e.V. (IVD) erstmals ein geregeltes Schiedsrichterwesen eingeführt, um vor allem dem hohen Niveau der Deutschen Intercrosse Liga gerecht zu werden.
Es ist auch ein weiterer Schritt des Verbandes für eine proffessionellere Durchführung der Liga und des gesamten Sports in Deutschland.
Das Ansehen und die allgemeine Wahrnehmung von Intercrosse in Deutschland soll durch gut ausgebildete Schiedsrichter weiter steigen und verbessert werden.

Auch der neue Posten des Schiedsrichterobmanns wurde eingeführt. Dieser ist für sämtliche Fragen zum Thema Regeln zuständig, dient den Ligateilnehmern als Ansprechpartner und überwacht auch die Einhaltung und Durchführung des Schiedsrichterwesens in der Liga.

Aktuell ist der Langenberger Sebastian Krabbe der IVD Schiedsrichterobmann. Kontakt: schiedsrichterobmann@intercrosse.de

>> Alle Downloads zum Thema Schiedsrichterwesen finden Sie im Downloadbereich

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