Am 25. April fand der Ligaspieltag des Deutschen Intercross-Pokals in Bad Marienberg im Westerwald statt. Wie bereits beim Spieltag in Pirna wurde erneut der bewährte Spielmodus übernommen. Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“, wobei jede Partie über zweimal zwölf Minuten ausgetragen wurde. Alle fünf Teams der Liga waren vollständig vertreten und lieferten sich über den Tag hinweg zahlreiche intensive Begegnungen.
Eine kleine Besonderheit gab es dennoch: Anstelle der klassischen Auslosung des Ballbesitzes zum Spielbeginn wurde dieser durch kurze Übungen beziehungsweise kleine Spiele entschieden, was für zusätzliche Abwechslung und einen lockeren Einstieg in die jeweiligen Partien sorgte.
- Spiel
Im ersten Spiel des Tages trafen die LA Panthers auf die Essen Eagles. Die Panthers konnten dabei auf einen besonders großen Kader zurückgreifen und traten entsprechend laufstark auf, während auch die Essen Eagles gut besetzt in die Partie gingen. Beide Teams zeigten sich somit von Beginn an spielfähig, jedoch erwischten die LA Panthers den deutlich besseren Start.
Vor allem in der ersten Halbzeit setzten sich die Panthers konsequent ab und erspielten sich eine komfortable Führung. Mit einem Vorsprung von sechs Punkten gingen sie schließlich in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Die Essen Eagles starteten direkt mit einem Tor in die zweite Hälfte und signalisierten, dass sie sich noch nicht geschlagen geben wollten. In der Folge entwickelte sich ein deutlich ausgeglicheneres Spiel, in dem die Eagles besser dagegenhalten konnten. Dennoch gelang es den LA Panthers, ihren Vorsprung zu verwalten und am Ende souverän ins Ziel zu bringen.
Das Spiel endete schließlich mit einem 12:5-Erfolg für die LA Panthers.
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Im zweiten Spiel des Tages standen sich die Red Deers Hösel und die Pirna Lions gegenüber. Bereits bei der Aufstellung zeigte sich ein ungewohntes Bild: Während die Pirna Lions mit einem vergleichsweise kleinen Kader von nur sechs Feldspielern antraten, konnten die Red Deers Hösel auf ganze zehn Feldspieler zurückgreifen und somit ihre Laufstärke voll ausspielen.
Diese personelle Breite machte sich insbesondere in der ersten Halbzeit bemerkbar. Mit hoher Intensität und einer auffallend guten Trefferquote setzten sich die Red Deers zunehmend ab und erspielten sich vor allem gegen Ende der ersten Hälfte eine Führung von 7:4.
Nach der Pause knüpften die Pirna Lions jedoch an ihre kämpferische Leistung an und fanden deutlich besser ins Spiel. Die zweite Halbzeit gestalteten sie ausgeglichen und konnten diese sogar mit 5:4 für sich entscheiden. Trotz dieser starken Phase reichte es jedoch nicht mehr, den Rückstand aus der ersten Halbzeit vollständig aufzuholen.
So sicherten sich die Red Deers Hösel am Ende einen 11:9-Erfolg in einer insgesamt intensiven und umkämpften Partie.
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Im dritten Spiel des Tages trafen die Gastgeber, die West Wood Wolves, auf die Essen Eagles. Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene und spannende Partie, in der sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe, wobei die Essen Eagles ihre Chancen etwas konsequenter nutzten und sich so eine knappe Führung erspielten. Mit einem 4:3 für die Eagles ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber jedoch deutlich verbessert. Die West Wood Wolves fanden nun besser ins Spiel, traten offensiv entschlossener auf und konnten sich zunehmend Vorteile erarbeiten. Mit einer starken zweiten Halbzeit, die sie mit 9:5 für sich entschieden, drehten sie die Partie zu ihren Gunsten.
Lange blieb das Spiel dennoch spannend: Noch kurz vor Schluss stand es lediglich 10:9 für die Wolves. Erst in den letzten Minuten gelang es den Gastgebern, sich mit weiteren Treffern abzusetzen und den Sieg endgültig zu sichern. Das Endergebnis von 12:9 spiegelt somit einen klaren Ausgang wider, der dem tatsächlichen Spielverlauf über weite Strecken jedoch nicht ganz gerecht wird.
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Im anschließenden Spiel trafen die LA Panthers auf die Pirna Lions. Auch in dieser Begegnung machte sich der Unterschied in der Kadergröße deutlich bemerkbar: Während die Panthers mit zehn Feldspielern antreten konnten, standen den Pirna Lions erneut nur sechs Feldspieler zur Verfügung.
Die LA Panthers nutzten diesen Vorteil von Beginn an konsequent aus und erspielten sich bereits in der ersten Halbzeit eine solide Führung. Mit einem Zwischenstand von 7:4 ging es in die Pause.
Die zweite Hälfte verlief insgesamt torärmer, blieb jedoch klar in der Hand der Panthers. Mit einem 4:1 in den zweiten zwölf Minuten bauten sie ihren Vorsprung weiter aus und ließen den Pirna Lions kaum noch Möglichkeiten, ins Spiel zurückzufinden.
Am Ende stand ein souveräner 11:5-Erfolg für die LA Panthers, die damit ihre starke Form an diesem Spieltag erneut unter Beweis stellten.
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Eine weitere klare Partie folgte direkt im Anschluss zwischen den Gastgebern, den West Wood Wolves, und den Red Deers Hösel. Die Wolves zeigten von Beginn an eine konzentrierte Leistung und überzeugten insbesondere durch ihre Treffsicherheit. Bereits in der ersten Halbzeit konnten sie sich deutlich absetzen und erspielten sich eine komfortable 6:1-Führung.
Auch nach der Pause knüpften die Gastgeber an diese Leistung an und kontrollierten das Spielgeschehen weiterhin. Mit einem 4:2 in der zweiten Hälfte bauten sie ihren Vorsprung weiter aus und ließen keinen Zweifel am Ausgang der Partie.
Am Ende stand ein verdienter 10:3-Erfolg für die West Wood Wolves, die damit ihre starke Leistung vor heimischem Publikum unterstrichen.
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In der nächsten Partie trafen die Pirna Lions auf die Essen Eagles. Die Begegnung begann zunächst sehr einseitig: Die Pirna Lions erwischten einen hervorragenden Start und erspielten sich innerhalb der ersten Halbzeit eine deutliche 5:0-Führung. Dieser Vorsprung prägte den weiteren Spielverlauf maßgeblich.
Erst im weiteren Verlauf der ersten Hälfte fanden die Essen Eagles besser ins Spiel und konnten noch zwei Treffer erzielen, sodass es mit einem Zwischenstand von 6:2 in die Pause ging.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich insgesamt deutlich torärmer, wobei die Essen Eagles nun die aktivere Mannschaft waren. Mit einem 2:1 in den zweiten zwölf Minuten entschieden sie die zweite Hälfte sogar für sich und zeigten eine klare Leistungssteigerung.
Trotz dieser Aufholbemühungen reichte es jedoch nicht mehr, den frühen Rückstand wettzumachen. Die Pirna Lions brachten ihren Vorsprung souverän über die Zeit und sicherten sich am Ende einen 7:4-Erfolg.
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Ein besonders spannendes siebtes Spiel des Tages lieferten sich die LA Panthers und die Red Deers Hösel. Beide Teams traten mit großen Kadern an und überzeugten durch ihre Laufstärke, was von Beginn an ein intensives Spiel versprach.
In der ersten Halbzeit deutete zunächst vieles auf einen klaren Erfolg der LA Panthers hin. Sie nutzten ihre Chancen konsequent und konnten sich eine 5:2-Führung erspielen.
Nach der Pause zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Die Red Deers Hösel steigerten sich deutlich, agierten offensiv druckvoller und arbeiteten sich Tor um Tor heran. Mit einem starken 4:2 in der zweiten Halbzeit machten sie das Spiel noch einmal richtig spannend.
Am Ende reichte die Aufholjagd jedoch knapp nicht aus. Die LA Panthers konnten ihren Vorsprung über die Zeit retten und sicherten sich einen knappen 7:6-Erfolg in einer der spannendsten Partien des Spieltags.
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In einer weiteren spannenden Partie trafen die Gastgeber aus Bad Marienberg, die West Wood Wolves, auf die Pirna Lions. Die erste Halbzeit gestaltete sich hart umkämpft und vergleichsweise torarm. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, wobei die Pirna Lions ihre Chancen minimal besser nutzten und sich eine knappe 3:2-Führung zur Pause erspielten.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Lions zunächst am Drücker und konnten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf 5:2 ausbauen. Zu diesem Zeitpunkt schien das Spiel in ihre Richtung zu kippen.
Doch die Gastgeber fanden im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte eindrucksvoll zurück in die Partie. Mit einer starken Offensivphase und deutlich gesteigerter Effektivität vor dem Tor drehten die West Wood Wolves das Spiel Schritt für Schritt. Während die Pirna Lions nur noch zwei weitere Treffer erzielen konnten, gelangen den Gastgebern insgesamt sieben Tore in der zweiten Halbzeit.
Besonders in den Schlussminuten setzten sich die Wolves entscheidend ab und sicherten sich mit einer starken Aufholjagd einen 9:7-Erfolg.
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Genauso spannend gestaltete sich die neunte und damit vorletzte Partie des Tages zwischen den Essen Eagles und den Red Deers Hösel. Beide Teams begegneten sich über die gesamte Spielzeit hinweg auf Augenhöhe und lieferten sich ein intensives Duell mit vielen sehenswerten Aktionen.
Folgerichtig ging es mit einem ausgeglichenen Spielstand von 4:4 in die Halbzeitpause. Auch in der zweiten Hälfte blieb das Spiel offen und hart umkämpft, wobei sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte.
Am Ende hatten die Red Deers Hösel knapp die Nase vorn: Sie entschieden die zweite Halbzeit mit 5:4 für sich und sicherten sich damit einen knappen 9:8-Erfolg in einer durchgehend spannenden Partie.
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Die letzte Begegnung des Tages bestritten die LA Panthers und die Gastgeber, die West Wood Wolves. Auch in diesem Spiel entwickelte sich von Beginn an eine intensive und ausgeglichene Partie. In der ersten Halbzeit konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen, sodass es folgerichtig mit einem 4:4 in die Pause ging.
In der zweiten Hälfte blieb das Spiel weiterhin eng, wobei nun vor allem individuelle Leistungen den Unterschied machten. Auf Seiten der Gastgeber konnte ein Spieler aus Bad Marienberg gleich drei Treffer erzielen, während ein Spieler der LA Panthers mit zwei Toren dagegenhielt.
Am Ende waren es diese entscheidenden Aktionen, die den Ausschlag gaben: Die West Wood Wolves setzten sich knapp mit 7:6 durch und sicherten sich damit auch im letzten Spiel des Tages einen Sieg vor heimischem Publikum.
Fazit
Insgesamt bot der Spieltag in Bad Marienberg ein intensives und spannendes Bild. Viele Partien wurden erst in den Schlussminuten entschieden, und auch einige unerwartete Spielausgänge sorgten für zusätzliche Dynamik im Tagesverlauf. Die hohe Intensität der Begegnungen war den Teams am Ende deutlich anzumerken, dennoch überwog die Vorfreude auf das traditionelle Mixed-Turnier, das am darauffolgenden Tag ebenfalls in Bad Marienberg stattfand.
Sportlich konnten sich die Gastgeber, die West Wood Wolves, mit starken Leistungen den Tagessieg sichern und damit wichtige Punkte im Kampf um den Gesamtsieg des Deutschen Intercrosse-Pokals sammeln. Eine Vorentscheidung ist damit jedoch noch nicht gefallen: Insbesondere die LA Panthers bleiben weiterhin ein ernstzunehmender Konkurrent im Rennen um den Pokalsieg.
Der nächste und zugleich letzte Ligaspieltag der Saison findet am 16.06.2026 in Hösel statt und verspricht bereits jetzt ein spannendes Finale im Kampf um die Gesamtwertung.

